Mittwoch, 13. Juli 2016

WIE ORGANISIEREN WIR BLOGGEN IM ALLTAG?

Zeitmanagement Selbstmanagement






















Egal ob Vollzeit -oder Hobbyblogger, wir haben alle nur eine begrenzte Zeit des Tages zur Verfügung, um uns mit unseren Herzensprojekten zu beschäftigen. Jeder von uns ist da schon mal ins Jonglieren gekommen und der Gedanke: Ich schaffe das alles nicht mehr hat sich im Kopf eingeschlichen. Wir waren schlichtweg überfordert. 

Das passiert jedem Menschen mal, solange das kein Dauerzustand wird, ist dies auch überhaupt nicht problematisch. Doch, um den Stress nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, muss man etwas prophylaktisch bei seinem Zeitmanagement planen. Sei es der Haushalt, die Arbeit, das Studium oder die Familie, alle „Baustellen“ des Alltags müssen strukturiert werden, dass Zeit für den Blog übrig bleibt. 

Aus diesem Anlass haben wir mal unsere wichtigsten Strategien gesammelt, wie wir das Bloggen im Alltag organisieren.       

Einen Plan machen!

Unverzichtbar für uns sind Notizhefte, To-do Listen und ein Blogplaner, der uns sagt, an welchem Tag welcher Blogpost online gehen soll. So wissen wir immer, wer wann was zu tun hat. Um motiviert an einem Artikel dranzubleiben, braucht es manchmal einfach eine klare Deadline. Außerdem solltest du deinen Blogplan auch immer mit deinem „realen“ Terminkalender abgleichen. Ich weiß dann zum Beispiel, dass die nächsten 4 Wochen Klausurenphase ist und ich keine aufwendigen Blogposts einplanen kann oder mich mal nach Interessenten für Gastartikel umsehen sollte. Stehen dann die Semesterferien vor der Tür, kann ich mich wieder auf aufwendigere Projekte freuen.

ABER bei all der Planerei sollte trotzdem genügend Raum für Spontanität gegeben sein. Sitzt du gerade am Strand und in dir kommt das Bedürfnis auf, aus dieser Situation heraus ganz spontan einen Blogpost über die beruhigende Wirkung des Meeres zu schreiben, dann mach das bitte, auch wenn es gerade nicht in deinen Blogplan passt. Verbiete es dir auf keinen Fall, nur weil du Abweichungen vermeiden möchtest, denn solche Blogposts sind oft die Besten.

Also hier gilt es eine Balance zu finden. Einen Blog nur aus der Lust heraus zu betreiben wird auf die Dauer rein organisatorisch schwierig werden. Doch bei zu übertriebener Termingenauigkeit und Verbissenheit wirst du irgendwann die Freude verlieren ... 


Jeden Gedanken festhalten!

Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Meer: Du hast ganz spontan die Muse einen Blogpost darüber zu schreiben und speicherst diesen Gedanken in deinem Kopf ab. Die Wahrscheinlichkeit ist dann leider sehr hoch, dass du diese Idee vergisst. Egal ob gute Ideen für Artikel, eine kreative Eingebung, wie du dein Blogdesign verändern könntest oder was auch immer, schreibe es dir sofort auf. Glaube mir, die meisten Ideen kommen spontan in allen möglichen Situationen und nicht, wenn du dich an deinen Schreibtisch setzt und krampfhaft überlegst. Wir haben immer unser Blogbuch dabei, egal, wo wir hingehen. Kommt ein guter Einfall, schreiben wir ihn auf und die Gefahr, dass er dann zu Hause wieder verschwunden ist, besteht gar nicht erst.

Es gibt so viele Sachen, an die wir denken müssen, da ist es nicht verwunderlich, dass nicht alles hängen bleiben kann. Also, ein hübsches Büchlein kaufen und alles festhalten.    

Reserven schaffen!

Jeder Plan ist nur dann sinnvoll, wenn auch Zeit ist, ihn umzusetzen. Das Leben wäre nicht das Leben, wenn es nicht hin und wieder all unsere Pläne über den Haufen werfen würde. Doch auch für diesen Fall kann man sich wappnen, und zwar in dem man vorarbeitet. Für die Klausurenzeit, den Urlaub oder einfach für stressige Tage sind wir mit dem Schreiben unserer Blogposts im Idealfall ein paar Tage voraus. Das klappt natürlich nicht immer, doch diese Strategie erspart einem wirklich eine Menge Nerven. Wenn ich weiß, dass nächste Woche die erste Klausur ansteht und ich keine Reserverartikel geschrieben habe, komme ich ganz schön ins Straucheln. Was bleibt mir dann anderes übrig, als eine Blogpause einzulegen, die Klausuren müssen ja schließlich bestanden werden … Ebenso im Urlaub, wenn ich weiß, dass ich mit vier Artikeln im Rückstand bin, kann ich das zwar ignorieren, aber das schlechte Gewissen bleibt.

Dasselbe gilt übrigens auch für die Fotos, die ihr für euren Post braucht. Nehmt am besten eure Kamera immer mit, gute Motive gibt es überall, gerade schöne Naturaufnahmen passen eigentlich immer. Ihr müsst nicht nur das Knipsen, was ihr für den Blog braucht, sondern einfach alles, was euch gefällt. Ein paar Fotos extra auf der Speicherkarte, können manchmal sehr hilfreich sein, vielleicht passen sie ja zu einem Artikel, so könnt ihr bei wenig Zeit einfach diese verwenden und müsst nicht noch mal losziehen. Oft sehe ich mir meine Fotos auch an und so entsteht eine neue Idee für einen Blogpost.

Also, immer ein paar Artikel, Ideen und Fotos in Reserve haben, dass hilft euch in stressigen Zeiten ungemein.     


Spaß soll es machen!

Doch auch wenn ihr es einfach mal nicht schafft oder sich eine unkreative Phase einschleicht, setzt euch bitte nicht unter Druck. Das Letzte was passieren darf ist, dass ihr gänzlich die Freude an eurem Herzensprojekt verliert. Also seid nett zu euch selbst und gönnt euch auch mal schlechte Tage. Artikel, die unter Zeitdruck entstehen und die ihr nur aus Pflichtgefühl schreibt, werden meist nicht gut und die Leser spüren das. In diesem Fall gönnt euch eine Pause und erledigt erst mal die wichtigen Dinge dass ihr wieder einen freien Kopf bekommt oder geht einfach mal auf Inspirationsreise. Die Zeit wird kommen und es wird euch in den Fingern kribbeln, dann schreibt ihr wieder einfach drauf los …
Es wird euch niemand böse sein, wenn es auf eurer Seite für eine gewisse Zeit still bleibt. Eure Leser werden es verstehen, sie haben ja schließlich auch ihr Leben zu managen.

Wenn euch nicht die Muse, sondern die Zeit fehlt, dann könnt ihr auch einen Blogpost aus der jeweiligen Situation heraus schreiben. Wenn euer Zeitplan zu zerbrechen droht, werdet ihr euch höchst wahrscheinlich damit auseinandersetzten müssen, wie ihr diesen optimieren könnt. Warum dies nicht in Form eines Artikels über Zeitmanagement umsetzten?

Oder schreibt doch in der Klausurenzeit mal einen Blogpost über die verschiedenen Lerntechniken, so findet ihr vielleicht raus, wie ihr am besten lernen könnt und helft euren Lesern auch noch dabei …

Unsere Tipps sind keine Garantie für einen stressfreien Blogalltag und sie enthalten auch keine revolutionären Erkenntnisse, doch wir fahren ganz gut damit und wollten euch dies gern weitergeben.

Nun interessiert uns, wie ihr euren Blog (oder euer Hobby) im Alltag umsetzt? Habt ihr noch weitere Tipps, die hier nicht aufgeführt sind? Dann lasst es uns und die anderen doch gerne wissen …


Eine stressfreie Zeit!

Eure Karo