Mittwoch, 9. Dezember 2015

Zeitoptimierung in der Küche

Wir alle müssen jeden Tag etwas essen, die meisten Menschen kochen einmal am Tag. Nahrungsaufnahme ist lebenswichtig. Es klingt etwas banal, dieser einen eigenen Blogpost zu widmen. Es geht dabei auch nicht um das Essen an sich, sondern um das Management, welches dahinter steckt. Den hinter einer Mahlzeit, die in 10 bis 20 Minuten verputzt ist, steckt eine ganze Reihe von Aufgaben, denen wir uns oft gar nicht so bewusst sind.

Anfangs muss man sich einen Plan machen, auf was habe ich Appetit, wie viel Aufwand möchte ich für meine Mahlzeit betreiben? Steht der Plan, werden die Lebensmittel organisiert, man sieht nach, was im Haus ist, fehlt etwas, was meistens der Fall ist, muss man einkaufen gehen. 

Hat man alle Lebensmittel zusammen, beginnt die Zubereitung. Es wird geschält, geschnitten, gebraten und gekocht. Ist der Tisch gedeckt und das Essen serviert, kann man endlich loslegen.
Wir sehen hinter einer Mahlzeit stecken einige Arbeitsschritte, die Zeit kosten. Würden wir diese Prozedur jeden Tag wiederholen, wäre einiges an kostbarer Zeit dahin. Doch die wenigsten Menschen kaufen jeden Tag ein, schon lange hat sich das System des Vorratskaufes bewährt. Trotzdem verbringen wir noch viel Zeit damit, unsere Mahlzeiten vorzubereiten. Da unser Thema in dieser Woche die Zeitoptimierung ist, wollen wir Euch ein paar Tipps geben, wie man genau diese bei dem Thema Essen sparen kann. 

Der Essensplan

Um Zeit zu sparen, macht es Sinn sich in einem Arbeitsschritt mit der Planung des Essens zu beschäftigen. Anstatt jeden Tag aufs Neue zu überlegen, was man heute kochen könnte, kann man dies auch einmal für die ganze Woche tun. Ich setzte mich immer mit einer Tasse Tee hin und erstelle mir einen Essenplan für die Woche. Den Plan habe ich als Vorlage immer da, sodass ich nur noch eintragen muss.

Wochentag
Mahlzeit
Lebensmittel


auf Vorrat kaufen
frisch kaufen
Montag
Gebratener Fenchel mit Granatapfel

Olivenöl
1 Limette
Honig
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
2 Fenchelknollen
400 Gramm Möhren
1 Granatapfel
Dienstag



Mittwoch



Donnerstag



Freitag



Samstag



Sonntag




Ich nehme mir meinen Rezepteordner zur Hand, suche mir für jeden Tag ein Essen aus und trage es in die Tabelle ein. Als nächstes sehe ich mir an, was ich für dieses Rezept brauche. Mein erster Schritt ist immer, dass ich meine Vorräte durchsuche, so sehe ich, was noch gekauft werden muss. Die benötigten Lebensmittel unterteile ich in Vorratsprodukte und frische Produkte. 


Die Vorratsprodukte setzte ich gleich auf meine Einkaufliste, dazu gehören zum Beispiel Nudeln, Reis, Kartoffeln, Linsen, Zwiebeln oder Nahrungsmittel, die eingefroren werden können. Diese Produkte besorge ich dann beim Wocheneinkauf. Sachen, die ich lieber frisch verarbeite, kommen in die zweite Spalte. Diese bringe ich dann auf dem Nachhauseweg von der Uni mit.

So habe ich eine komplette Woche geplant und muss mich damit nicht weiter beschäftigen und mir keine Gedanken machen, was es heute gibt. Ich kann einfach loskochen und spare etwas Zeit. 
 

Sinnvolle Auswahl der täglichen Mahlzeiten 

Um weitere Zeit zu sparen, überlege ich mir die Mahlzeiten gut. So nehme ich mir vor, den einen Tag Nudeln mit Tomatensoße zu kochen und plane für den Tag darauf ebenfalls ein Nudelgericht. Ich koche einfach die doppelte Menge an Nudeln und kann dann am nächsten Tag aus denen noch Nudelauflauf zubereiten. Prinzipiell, wenn es Suppe oder Eintopf gibt, koche ich bewusst mehr, dass was für den nächsten Tag übrig bleibt. Mit Kartoffeln handhabe ich es ebenso und brate diese am nächsten Tag einfach. Gern nehme ich auch übrig Gebliebenes mit in die Uni. Natürlich klappt dieses System nicht immer. Manchmal habe ich auch einfach auf etwas anderes Lust am nächsten Tag, doch meistens funktioniert dies sehr gut.

Laufstrecken und Suchen in der Küche


Dieser Tipp ist nicht neu, dennoch finde ich ihn sehr wichtig. Man kann enorm Zeit sparen, wenn man sich vor dem Kochen einfach alle Zutaten bereitstellt. Dazu zählen natürlich die Nahrungsmittel, aber auch Kochutensilien, wie Schneidebretter, Messer und Töpfe. Muss man wegen jedem Arbeitsschritt durch die Küche rennen und in den Schränken wühlen, geht sehr viel Zeit verloren. Außerdem kann man sich eine Abfallschüssel am Arbeitsplatz bereitstellen. 

Sinnvolle Planung der Zubereitungsreihenfolge

Dieser Tipp ist selbsterklärend. Natürlich sollte man mit den Lebensmitteln anfangen, die die längte Garzeit benötigen. Während die Kartoffeln kochen, kann man das Gemüse schneiden. 

Viel Spaß beim Planen und Kochen wünscht
Eure Tessa